Wen die Details interessieren: Pegel Huben ca. 7 m³/s, Tumpen ca. 11. Die Köfelser ist dann nicht mehr wuchtig, sondern ein schönes Treppenhaus mit vielen Stüfelchen, unten raus etwas steinig, nicht über WW IV. Der Wasserfall am Einstieg war wasserstandsbedingt nicht fahrbar (bzw. wurde feige verweigert), da überall unsauberes Unterwasser. Die Zwischenbrückenstrecke wird bei dem Wasserstand im Kernstück und unten ziemlich holprig und sah von außen recht haarig aus, so daß wir uns das gespart haben. Gefahren sind wir ab Au bis kurz nach der ersten Brücke. Die Einfahrt zur Schrägen Platte war spannend, da man vom gegenüberliegenden Ufer ins Kehrwasser oberhalb einfahren mußte und der Strom genau da hin zieht wo man nicht rein will; der Baum in der normalen Durchfahrt war stark unterspült und mußte umhoben werden. Wir konnten uns dann nicht einigen ob dieser Abschnitt noch ein Ver ist, aber vielleicht kann man ihn als V- durchgehen lassen...
Eigentlich war's grenzwertig niedrig, 10 - 20 cm mehr wären besser gewesen. Einen zweiten Trip auf der Köfelser am Abreisetag haben wir sein gelassen, da das Wasser noch weiter gefallen war; Obere Ötz war so lala, macht bei 10 m³ in Huben aber deutlich mehr Spaß, und die Untere Venter haben wir erst gar nicht probiert da wir ein paar Wochen vorher schon der Meinung waren daß die eher mehr als weniger verträgt. Derzeit sind Wetter und Pegel sogar richtig gut! Nur die Tage werden im Tal jetzt verdammt kurz, vor allem wenn man auf dem Campingplatz auf den Sonnenaufgang wartet damit man bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts frühstücken kann...
Mit 'ner gemütlichen FeWo könnte ich mir das sogar so spät im Jahr vorstellen wenn der Wasserstand paßt; das drumherum ist auf jeden Fall winterlicher als hier im Norden :-) Du weißt schon, Holzhütte, offener Kamin, Schnee vor'm Haus, Vollmond auf den Bergflanken rundrum, genug Bier und Whisky im Haus, angenehme Gesellschaft um die langen Abende durchzuschnacken und tagsüber mal für die paar Sonnenscheinstunden paddeln gehen... Aber im (nicht winterfesten) WoMo/Bus ist Ende Oktober dort oben schon grenzwertig, auch wenn so tolles Wetter ist - das Tal läuft ziemlich schnurstracks nach Nord/Süd, die Nächte untendrin sind einfach schon zu lang.
Ach ja, und so sehen die Strecken bei MW aus, das dürfte annähernd Idealwasserstand für Nicht-Wuchtwasser-Fans wie mich sein. Das Video ist nicht von mir, die Jungs waren vermutlich eine Woche vor uns dran.
mit der Ferienhausversion und ein paar netten Leuten wär das echt noch zu überlegen, glaub aber nicht das da noch was mit dem Pegel geht; es sei den die Wellerbrücke......